Erste Oldtimer-Ausfahrt des AMKO am 23.6.2018

Liebe Mitglieder des AMKO!

Nach einigen Jahren unserer Teilnahme an den Vienna-Classic-Days, einer großen und renommierten Oldtimerveranstaltung in Wien, hat sich der Vorstand des AMKO heuer dazu entschlossen, erstmals eine eigene Ausfahrt für unsere Mitglieder zu organisieren.

Wir planten hierfür von vorn herein ganz bewusst einen gemütlichen und stressfreien Ausflug ohne jeden Wettbewerb durch das niederösterreichische Wein- und Waldviertel, wobei wir auf Nebenstraßen, die die meisten von uns wohl noch nie befahren haben, in unseren automobilen Klassikern einfach die Landschaft genießen und Regionen kennenlernen wollten, in die wir in der Hektik des heutigen Alltags nicht alltäglich kommen. Die Planung des Streckenverlaufes und des gesamten Tagesprogrammes übernahm dankenswerter Weise unser Vorstandsmitglied und der erfahrene Rallyeprofi Prim. MR Dr. Gerald Brandstetter. Als Ehrengast durften wir seinen Namensvetter, den ehemaligen Vizekanzler und Justizminister Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Brandstetter begrüßen, der als Oldtimer-Fan und Mitbegründer des beliebten Museums „Rollipop“ in Eggenburg unserer Einladung gerne nachkam.

Das Starterfeld traf sich morgens auf einem Parkplatz in Stockerau. Nach einer kurzen Einweisung durch Gerry Brandstetter führte uns die Strecke vorerst über Mailberg, Hadres und Haugsdorf nach Retz, wo es am Hauptplatz Gelegenheit für eine Kaffeepause gab.

Frisch gestärkt führte uns der weitere Verlauf der Ausfahrt über Hardegg in die kleine Gemeinde Felling nahe der Grenze zu Tschechien, wo sich die einzige in Österreich noch existierende Manufaktur für Perlmuttknöpfe befindet, die von dort aus an bekannte Modelabel und Designer in aller Welt exportiert werden. Nach einer sehr interessanten Besichtigung des Betriebes, in dem nebenbei auch Schmuckstücke aus Perlmutt produziert werden (natürlich mit Einkaufsmöglichkeit) ging es dann zurück in Richtung Süden.

Über Riegersburg und Weitersfeld in Sigmundsherberg angekommen hatten wir dann die Möglichkeit dazu, das imposante Motorradmuseum Sammlung Ehn zu besichtigen. Vor allem die Abteilung für Mopeds und Motorräder der Firma Puch weckte in so manchem Teilnehmer nostalgische Erinnerungen an dessen frühe Jugend.

Die nächste Etappe führte uns sodann in das nicht allzu weit entfernte Eggenburg, wo wir auf Einladung unseres Ehrengastes Prof. Dr. Brandstetter eine Sonderführung durch „sein“ Rollipop-Museum genießen durften.

Da nun schon langsam alle Mägen knurrten, denn das Mittagessen hatten wir aufgrund des umfangreichen Tagesprogrammes ausgelassen, freuten wir uns auf die letzte Etappe, in der es wieder Richtung Start ging. In Hausleiten kurz vor Stockerau angekommen erwartete uns dann in einem vorzüglichen ländlichen Restaurant ein hervorragendes Abendessen, in dessen Rahmen die Veranstaltung in gemütlicher und besonders netter und kollegialer Atmosphäre ausklang.

An dieser Stelle sage ich im Namen aller Teilnehmer ein herzliches Dankeschön an Prim. MR Dr. Brandstetter, dem wir Oldtimerfreunde eine hervorragend organisierte und unvergessliche Ausfahrt mit einem sehr interessanten und wirklich sehenswerten Rahmenprogramm verdanken. Am Ende des Tages erging seitens des Starterfeldes dementsprechend unisono die Bitte an Gerry Brandstetter, für die AMKO und ihre Mitglieder im Jahr 2019 eine Fortsetzung dieser einzigartigen Veranstaltung zu planen, was er gerne zugesagt hat, und zu der ich Sie hiermit schon heute sehr herzlich einladen darf.

 

MR DDr. Claudius Ratschew

Präsident des AMKO

Die Ärztliche Kraftfahrvereinigung Österreichs wurde mit Vorstandsbeschluss vom 16. März 2018 umbenannt und heißt ab nun

Ärztlicher Mobilitätsklub Österreichs

AMKO

Anlässlich der Vorstandssitzung vom 16. März wird  Hofrat Univ.Prof. Dr. Alfred Staffen die Ehrenmedaille für seine langjährigen Verdienste um die ÄKVÖ verliehen. Wir gratulieren ganz herzlich!

Dr.-Johannes-Tuba Preise für Gerontologie und Geriatrie vergeben

v.l.: Reinhard Stauder und Ilsemarie Kurzthaler wurden mit dem Dr.-Johannes-Tuba Preis 2017 ausgezeichnet, der Dr.-Johannes-Tuba Preis 2016 ging – mit Verspätung – an Johann Willeit.(© Wolfgang Lackner, innfoto)

Vergangene  Woche wurden gleich drei WissenschafterInnen der Medizinischen Universität Innsbruck mit dem „Dr.-Johannes-Tuba-Preis"  für Gerontologie und Geriatrie ausgezeichnet. Der Neurologe und Schlaganfallforscher Johann Willeit erhielt den Dr.-Johannes-Tuba-Preis 2016, der Preis für 2017 ging an den Hämatologen, Onkologen und Geriater Reinhard Stauder und an Ilsemarie Kurzthaler-Lehner, Fachärztin für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapeutische Medizin.

Einmal jährlich stellt der von Hertha Tuba nach dem Tod ihres Mannes Hofrat Prim. Dr. Johannes Tuba gestiftete Preis der Ärztekammer für Tirol einen Betrag zur Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten oder einer besonders herausragenden Tätigkeit auf den Gebieten der Gerontologie und Geriatrie zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen fand die Verleihung des Preises aus dem Jahr 2016 heuer zeitgleich mit der Vergabe des Tuba-Preises 2017 statt.

Ilsemarie Kurzthaler-Lehner: Verkehrssicherheit im psychiatrischen Kontext

Aufgrund der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung nehmen sowohl das physiologische Alter als auch die Prävalenz dementieller Erkrankungen zunehmen. Das damit verbundene erhöhte Risiko im Straßenverkehr ist also von hoher gesellschaftspolitischer Relevanz. Vor diesem Hintergrund liefert die an der Gedächtnisambulanz der Universitätsklinik für Psychiatrie I unter der Federführung von Ilsemarie Kurzthaler durchgeführte und nun mit dem Dr.-Johannes-Tuba Preis ausgezeichnete, kontrollierte Querschnittsuntersuchung wichtige Erkenntnisse. Eingeschlossen wurden 10 PatientInnen mit Mild Cognitive Impairment (MCI, leichte kognitive Beeinträchtigung) 16 PatientInnen mit Alzheimer Demenz (AD) und 35 gesunde Kontrollen. Die Untersuchung zeigte, dass sowohl gesunde ältere Menschen als auch PatientInnen mit MCI oder leichter bis mittelgradiger Demenz vom Alzheimertyp spontan zu einem restriktiven Fahrverhalten tendieren. Dies gilt sowohl unter einfachen als auch unter schwierigen Fahrbedingungen. Die Selbstrestriktion im Fahrverhalten korreliert positiv mit Defiziten im Bereich der Exekutivfunktionen, während eine Beeinträchtigung der Gedächtnisfunktionen keinen Einfluss auf das Fahrverhalten hat. Außerdem wurde nachgewiesen, dass ungefähr ein Drittel der PatientInnen mit MCI bzw. leichter oder mittelgradiger Demenz vom Alzheimertyp selbst unter erschwerten Fahrbedingungen noch regelmäßig Auto fährt. Diese Tatsache ist für alle, die für die allgemeine Verkehrssicherheit verantwortlich sind, nicht zuletzt auch im Hinblick auf den Umgang mit der Fahrerlaubnis im Alter von hoher klinischer und praktischer Relevanz (zur Forschungsarbeit).

Ilsemarie Kurzthaler-Lehner ist Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie und seit 2008 auch für Psychotherapeutische Medizin. Neben ihren Tätigkeiten als leitende Oberärztin an der Univ.-Klinik für Psychiatrie und als Konsiliarärztin im Krankenhaus Hochzirl leitet Kurzthaler auch die interdisziplinäre Arbeitsgruppe für psychiatrisch-psychologische Verkehrssicherheits- und Unfallforschung mit internationalen Kooperationen an der Univ. Klinik für Psychiatrie I. Die Expertin ist außerdem im Vorstand der AG für Neuropsychopharmakologie und  Biologische Psychiatrie vertreten, Vizepräsidentin des AMKO (Ärztlicher Mobilitätsklub Österreichs) und Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie und Psychiatrie sowie des Arbeitskreises „Drogen und Medikamente im Straßenverkehr“ des Bundesministeriums.

Der Ärztliche Mobilitätsklub Österreich gratuliert sehr herzlich zu dieser Auszeichnung!

 

Fahrtechniktraining

Neue Fahrtechnik-Termine für 2018 sind da!

Symposium 9.März 2018 zum Nachlesen

Klubabend am 20.März 2018

Thema: Ägypten - Reise ins Land der Pharaonen

Vortragende: Marika Mladek-Steinmassl

Der Ärzte Notfallrucksack ist da, komplett überarbeitet!

Den Notfallrucksack der Ärztlicher Mobilitätsklub Österreichs  (AMKO), für unterwegs, gibt es jetzt in einer komplett überarbeiteten Version.

Er ist ausreichend mit jenen Materialien bestückt, um im Notfall schnell und umfassend Hilfe zu leisten: Kanülen, Kompressen, Blutzuckermessgerät, Beatmungsbeutel, Pflaster, Stethoskop und vieles mehr sind nach den neuesten medizinischen Gesichtspunkten zusammengestellt.

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Vereinsabzeichen sind ausschließlich für AMKO-Mitglieder erhältlich! Sie legitimieren den Arzt auf rasche, unkomplizierte Weise und sind Symbol der Vorbildfunktion, des Verantwortungsbewusstseins und der Hilfsbereitschaft, die besonders von diesem Berufsstand im Straßenverkehr erwartet werden müssen.

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